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Hypnosewahrheit 3.0 & Reizdarm, Ängste und Co - Bücher - eBooks und Hörbucher

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Diese Bücher empfehle ich, wenn es um das Gesamtverständnis geht...
# = Buchempfehlungen
### = Diese Bücher enthalten grundlegende Informationen, die in meinem Therapie- und Coaching-Konzept "NeuroBioMed" pragmatisch umgesetzt werden.

###Hypnosewahrheit 3.0 
von Herbert Schraps - nachfolgend die ersten Seiten als Audiodatei.

Meine Therapie- und Coaching-Arbeit ist das moderne Resultat neurobiologischer Erkenntnisse und die damit verbundene pragmatische Umsetzung in ein modernes Therapie- und Coaching-Konzept. Es nutzt die darin aufgeführten Denkmodelle zum Thema: Ich, Selbst, Bewusstsein, Unbewusstes, Psychologie etc.

###Vor dem Denken: Wie das Unbewusste uns steuert Before You Know It: The Unconscious Reasons We Do What We Do

Bargh, John, Gockel, Gabriele, Jendricke, Bernhard, Robert, Peter, Droemer/Knaur

###Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam

Dueck, Gunter, Campus Verlag

###The Brain: Die Geschichte von dir The Brain

Eagleman, David, Neubauer, Jürgen, Pantheon

###Die psychotischen Spiele in der Familie

Mara Selvini Palazzoli, Stefano Cirillo, Matteo Selvini, Anna Maria Sorrentino

###Auf der Suche nach dem Gedächtnis: Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes

Kandel, Eric, Kober, Hainer

 

###Synergetik in der Psychologie: Selbstorganisation verstehen und gestalten

Haken, Hermann

 

###Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern

Gerald Hüther

 

###Synergetik in der Psychologie: Selbstorganisation verstehen und gestalten

Haken, Hermann

 

###Erfolgsgeheimnisse der Wahrnehmung. Synergetik als Schlüssel zum Gehirn

Haken, Hermann

 

###Kreativität
Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft
Autor: David Eagleman, Anthony Brandt

 

###Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft Risk Savvy

Gigerenzer, Gerd, Kober, Hainer, Btb

 

###Schnelles Denken, langsames Denken Thinking, Fast and Slow

Kahneman, Daniel -  Nobelpreisträger, Schmidt, Thorsten

###Gehirn und Verhalten. Unser Kopf arbeitet anders, als wir denken

Haken, Hermann

###Auf der Suche nach dem Gedächtnis: Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes

Kandel, Eric, Kober, Hainer

 

###Synergetik in der Psychologie: Selbstorganisation verstehen und gestalten

Haken, Hermann

 

###Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern

Gerald Hüther

 

###Erfolgsgeheimnisse der Wahrnehmung. Synergetik als Schlüssel zum Gehirn

Haken, Hermann

 

###Kreativität
Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft
Autor: David Eagleman, Anthony Brandt

 

###Grenzen, Nähe, Respekt: Auf dem Weg zur kompetenten Eltern-Kind-Beziehung

Juul, Jesper, Bruns, Alken

 

###Emotionen: Elixiere des Lebens

Rost, Wolfgang

 

###Neurobiologie der Psychotherapie

Günter Schiepek

###Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage? Die Hirnforschung entdeckt die großen Fragen des Zusammenlebens
Autor: Franca Parianen

 

###Jedes Kind ist hoch begabt
Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen
Autor: Gerald Hüther, Uli Hauser

 

###Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge
Wie wir andere täuschen - und uns selbst am meisten
Autor: Dan Ariely

 

###Was wir sind und was wir sein könnten
Ein neurobiologischer Mutmacher
Autor: Gerald Hüther

 

###The Brain: Die Geschichte von dir
Autor: David Eagleman

 

###Denken hilft zwar, nützt aber nichts
Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen
Autor: Dan Ariely

 

###Aggression
Warum sie für uns und unsere Kinder notwendig ist
Autor: Jesper Juul

 

###Wer denken will, muss fühlen
Die heimliche Macht der Unvernunft
Autor: Dan Ariely

 

###Das weise Herz
Die universellen Prinzipien buddhistischer Psychologie
Autor: Jack Kornfield

###Bewusstsein - ein neurobiologisches Rätsel: Mit einem Vorwort von Francis Crick The Quest for Consciousness

Koch, Christof, Wissmann, Jorunn, Niehaus-Osterloh, Monika

 

###Ego-States - Theorie und Therapie: Ein Handbuch

Watkins, Helen H., Watkins, John G.

 

###Ruhe, ihr Quälgeister: Wie wir den Kampf gegen unsere Gefühle beenden können

Knuf, Andreas

 

###Was quält mich, und wenn ja, warum?: Faszinierende Geschichten aus der Hypnose-Therapie

Schlicht, Irina

###Unglück auf Rezept: Die Antidepressiva-Lüge und ihre Folgen

Ansari, Peter, Ansari, Sabine, Müller-Oerlinghausen, Bruno

###Trauma und Gedächtnis: Die Spuren unserer Erinnerung in Körper und Gehirn - Wie wir traumatische Erfahrungen verstehen und verarbeiten
Levine, Peter A., Autenrieth, Silvia, Kösel

 

###Psychosomatik ist die Art und Weise wie wir alle funktionieren

Matthias Ennenbach

###Inkognito: Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns Incognito. The Secret Lifes of the Brain

Eagleman, David, Neubauer, Jürgen

 

###Die Ich-Illusion: Wie Bewusstsein und freier Wille entstehen Who's in Charge?

Gazzaniga, Michael, Mallett, Dagmar, Hanser

###Wie viel Mensch braucht ein Hund: Tierisch menschliche Geschichten

Nowak, Maike Maja

 

###Ergebnisse Selbstorganisatorischer Hypnotherapie: Akademie für Autosystemhypnose und Didaktik

Renartz, Götz

###Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen

von Yuval Noah Harari und Andreas Wirthensohn

###Eine kurze Geschichte der Menschheit Brief History of Man

Harari, Yuval Noah, Neubauer, Jürgen

 

###21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

von Yuval Noah Harari und Andreas Wirthensohn

 

#Schlechte Medizin: Ein Wutbuch

Frank, Dr. med. Gunter

 

#Der betrogene Patient: Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen

Reuther, Gerd, Riva

#Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist

von Hans Rosling und Anna Rosling Rönnlund

 

#Krank durch Früherkennung: Warum Vorsorgeuntersuchungen unserer Gesundheit oft mehr schaden als nutzen

Wittig, Frank

 

#Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen: Wie Ärzte und Pharmaindustrie die Gesundheit der Patienten vorsätzlich aufs Spiel setzen

Gøtzsche, Peter C., Riva Verlag

 

#ADS - Und wenn es das gar nicht gibt?: Handlungsalternativen und Strategien für den Alltag

Raschendorfer, Nicola

 

Wann ist der Mensch ein Mensch?: Antworten der Neurowissenschaft auf ethische Fragen The Ethical Brain

Gazzaniga, Michael S.

 

Krebsrisiken - Überlebenschancen: Wie Körper, Seele und soziale Umwelt zusammenwirken

Stierlin, Helm, Grossarth-Maticek, Ronald

 

Dein kompetentes Kind: Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie Dit kompetente barn

Juul, Jesper, Krüger, Knut

 

#Leitwölfe sein: Liebevolle Führung in der Familie

Juul, Jesper

 

Abenteuer Vertrauen: Vollkommen, aber nicht perfekt - Was Menschen von Hunden lernen können

Nowak, Maike Maja

 

Eine kurze Geschichte der Zeit

Hawking, Stephen, Miller, Ron, Kober, Hainer

 

Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmode Healing Developmental Trauma: How Early Trauma Affects Self-Regulation, Self-Image, and the Capacity for Relationship

Heller, Laurence, LaPierre, Aline, Autenrieth, Silvia

 

Ich sehe anders: Medizinische, psychologische und pädagogische Grundlagen der Blindheit und Sebbehinderung bei Kindern

Hildegard Gruber, Andrea Hammer, Andrea Langmann, Anneliese Höllersberger, Peter Brugger, et al.

 

Gelassenheit durch Auflösung innerer Konflikte: Mentale Selbstregulation und Introvision

Angelika C. Wagner

 

Alternative Diagnose- und Therapieverfahren: Eine kritische Bestandsaufnahme

Goldner, Colin

 

###Neustart im Kopf: Wie sich unser Gehirn selbst repariert The Brain That Changes Itself

Doidge, Norman, Neubauer, Jürgen

 

Intelligente Zellen: Wie Erfahrungen unsere Gene steuern

Bruce Lipton

 

Biofeedback: Grundlagen, Indikationen, Kommunikation, Vorgehen

Winfried Rief, Niels Birbaumer

 

Rituale der Heilung. Die Kraft von Phantasiebildern im Gesundungsprozeß.

Jeanne Achterberg, Kolkmeier, Leslie

 

Die Wirksamkeit von Neurofeedback im Vergleich zum EMG-Biofeedback bei der Behandlung von ADHS-Kindern

Ali Reza Bakhshayesh

 

Biofeedback: Die alternative Methode zur Behandlung von Schmerzen und psychosomatischen Beschwerden

Heuser, Jörg

 

Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte
Eine wahre Geschichte
Autor: James R. Doty

Frag immer erst WARUM
Autor: Simon Sinek, Björn Brost

Fairarscht: Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen
Autor: Sina Trinkwalder

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Das Selbsterfahrungsbuch zur Gefühlshypnose-Therapie:

Reizdarm, Ängste und Co

Tagebuch einer Heilung - ohne Medikamente und ohne Diäten - 7,90 Euro - >> Amazon

Ein authentischer Erfahrungsbericht über die Gefühlshypnose-Therapie! Eine Patientin beschreibt ihre Erlebnisse während der Hypnosesitzungen, ihre Unsicherheiten und Vorbehalte und den Weg ihrer Heilung, obwohl sie selbst es zuerst garnicht glauben konnte.  
>> Details zum Buch      Hörprobe: >> Zur Hörprobe


Der große Ratgeber zur Hypnosetherapie:

Hypnosewahrheit 3.0 - Durchblick im Hypnosetherapie-Dschungel - 19,90 Euro - >> Amazon

Dieser Ratgeber ersetzt viele Bücher und zeigt dem Leser die wohl weitreichendste Hypnosewahrheit. Erfahrungen aus mehr als 15.000 Sitzungen ließ der Autor und Hypnosetherapeut Herbert Schraps einfließen. Dieses Buch informiert Betroffene, Patienten, Therapeuten und interessierte Laien über hypnotische Prozesse, hypnotische Methoden, Hypnotiseure und Hypnosetherapeuten.
Leseprobe: >>Link
H
örprobe: >> Zur Hörprobe

So erkennen Sie leichter gute Internetangebote...
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Meine Therapie- und Coaching-Arbeit ist das moderne Resultat neurobiologischer Erkenntnisse und die damit verbundene pragmatische Umsetzung in ein modernes Therapie- und Coaching-Konzept. Es entspricht den Modellen neurowissenschaftlich anerkannter Bücher zum Thema "Gehirn, Denken, Fühlen, Therapie und Heilung".
So beschreibt der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann, Psychologie-Professor, in seinem Bestseller-Buch „Schnelles Denken – Langsames Denken“  und Prof. Manfred Spitzer (Buch "Einsamkeit") die Prozesse, mit denen ich eine Hypnosetherapie erkläre bzw. meine Therapie- und Coaching-Sitzungen pragmatisch aufbaue. 

Hier geht es zur Bücherliste, diese Bücher enthalten die Erklärungsmodelle der modernen Psychologie. >>Bücherliste


Der kleine Bruder (gekürzte Ausgabe Hypnosewahrheit 3.0):

Ratgeber Hypnosetherapie- als Taschenbuch - - 7,90 Euro -=>> Amazon

 

Kurzvorträge >> Link

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Lese- und Hörprobe - Hypnosewahrheit 3.0 - der Ratgeber zur Hypnotherapie 

 Audio - Einleitung - Hörprobe

Hypnosewahrheit Ratgeber Hypnosetherapie Buchtitelseite

Hypnosewahrheit 3.0

Autor: Herbert Schraps

Hypnose als Irrglaube, Wunderglaube,

Placebo & Psychotherapie

Direktlink: Amazon-Buchhandel

Hypnose ist ganz anders, als Sie es zu wissen glauben

oder es gehört haben

Meine Therapie- und Coaching-Arbeit ist das moderne Resultat neurobiologischer Erkenntnisse und die damit verbundene pragmatische Umsetzung in ein modernes Therapie- und Coaching-Konzept. Es entspricht den Inhaltsbeschreibungen neurowissenschaftlich anerkannter Bücher zum Thema "Gehirn, Denken, Fühlen, Therapie und Heilung". So beschreibt der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann, Psychologie-Professor, in seinem Bestseller-Buch „Schnelles Denken – Langsames Denken“  und Prof. Manfred Spitzer (Buch "Einsamkeit") genau die Prozesse, mit denen ich Hypnose erkläre bzw. meine Therapie- und Coaching-Sitzungen aufbaue. 

Hier geht es zur Bücherliste, diese Bücher enthalten die Erklärungsmodelle der modernen Psychologie. >>Bücherliste

 

Ausschnitte aus der Inhaltsübersicht

Hemaxx-Verlag

© 2014 -2019 Herbert Schraps & Hemaxx-Verlag

Fotorechte: © shutterstock.com, istockphoto.com, schraps.de, trancemed.de

Hemaxx-Verlag- 24879 Idstedt
Es handelt sich hier lediglich um Veröffentlichungen aus dem Buch Hypnosewahrheit 3.0. Diese stellen keine Heilungsgarantie oder ein Heilungsversprechen dar. Diese Veröffentlichung dient lediglich der allgemeinen Information.

ISBN: 978-3-9816531-8-2  2.Auflage

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung. Alle Rechte vorbehalten.


Inhaltsübersicht

Vorwort

Allein auf dem deutschen Büchermarkt gibt es tausende von Büchern, DVDs und CDs zum Thema Ängste, Schmerzen, Depressionen, Traumata, Hypnose, Hypnosetherapie, Psychotherapie, Wundertherapie, Zaubermittel und Mental-training. In diesen Büchern finden Sie Einzelschicksale, Therapiemethoden, Anleitungen zur einzig wahren Selbstheilung, sogenanntes Geheimwissen, esoterische Seelenwanderungen, außerkörperliche Wahrnehmungen, und viele Guru-Geheimnisse.

Im Bereich der Hypnose findet man Super-Blitzhypnosetechniken, Heilungsmethoden, fertige Hypnosetexte und sehr häufig auch sogenanntes „geheimes“ Hypnosewissen.
Auch in Fernsehdokumentationen finden sich immer wieder Berichte über wundersame Heilungen und geheimnisvolle Hypnosemethoden.

Warum also das Buch Hypnosewahrheit 3.0?
Es scheint doch schon alles zu geben!

Leider verkennen die meisten Menschen die Möglichkeiten hypnotischer Prozesse, obwohl alle Menschen tagtäglich die unterschiedlichsten hypnotischen Grundmuster nutzen, ohne es zu wissen. Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Auch gibt es Ängste, Vorurteile, Halbwissen und Pseudowissen.
Da in Deutschland jeder Laie Hypnose-Seminare anbieten darf, schießen Hypnosepraxen wie Pilze aus dem Boden. Leider steigt damit auch das weit verbreitete und gefährliche Halbwissen. Damit nicht noch mehr Menschen durch Halbwissen Schaden nehmen, habe ich das Buch Hypnosewahrheit 3.0 als Aufklärungsbuch und Ratgeber zum Thema Hypnosetherapie, Psychotherapie, Placebo und esoterischen Heilungsritualen veröffentlicht.
Nur wenn man das große Ganze betrachtet, lassen sich die wahren Grundlagen der Hypnose erkennen.
Hypnose ist weder fremdbestimmt, noch unerklärbar, weder mystisch noch esoterisch.
In meinem Buch Hypnosewahrheit 3.0 zeige ich anhand vieler Fakten, dass es die Hypnose nicht gibt.
Mein Buch vermittelt nicht nur eine moderne Sichtweise der Hypnosetherapie, es zeigt auch einen Weg durch das Labyrinth der unterschiedlichsten Therapiemöglichkeiten.



Angst verzerrt und lässt Vorurteile entstehen

Warum haben mehr als 95% der Bevölkerung Angst vor hypnotischen Prozessen?
Warum ist eine Therapiemethode bei einem Patienten wirksam und bei anderen Patienten scheinbar unwirksam?
Warum gibt es noch kein einheitli-ches Grundlagenmodell der Hypnosetherapie?
Warum benötigt ein Patient vier Hypnosesitzungen bis zur Heilung, während ein anderer Patient mit dem gleichen bzw. ähnlichen Symptom zweiundzwanzig Hypnosesitzungen benötigt?
Warum darf jeder Laie Hypnose-Seminare anbieten und sein Pseudowissen verbreiten?
Die Liste der Fragen ließe sich beliebig erweitern.
Die große Mehrheit aller Patienten kennt sich mit ihrem Mobiltelefon oder Staubsauger besser aus als mit ihrem Gehirn. Damit meine ich nicht die medizinischen Kenntnisse, es geht hier um pragmatisches Wissen. Zusätzlich sorgen Vorurteile, mangelnde Aufklärung, Fehlinformationen und Halbwahrheiten dafür, dass falsche Erwartungshaltungen entstehen.
Viele Therapeuten und Mentaltrainer versuchen mit der Macht der bewussten Gedanken das Problem zu lösen, dieser Ansatz löst jedoch nur oberflächliche Problemstrukturen und ignoriert die unbewussten Emotionsebenen. Auch stochert die Schulmedizin bei psychischen, psychosomatischen und chronischen Erkrankungen nur im Nebel der Unwissenheit herum. In ihrer Verzweiflung klammern sich Patienten deshalb oft an jeden Strohhalm und geben viel Geld für Geistheiler, Quanten- oder Matrixheilung, Reiki, Engelseminare und See-lenwanderungen aus.

Dieses Buch füllt die notwendige Lücke auf dem Büchermarkt und liefert ein einfaches und allgemeingültiges Erklärungsmodell für alle Psychotherapie-, Coaching-, Esoterik- und Geistheilermethoden, einschl. der Placebo-Effekte.

Es zeigt, weshalb auch esoterische Prozesse manchmal zur Heilung führen und liefert ein allgemeingültiges Grundlagenmodell für jede Art von Psychotherapie. Dieses therapeutische Grundlagenmodell entstand, als ich vor Jahren die effizientesten Therapie- und Coaching-Methoden untersuchte. Dabei fand ich die wesentlichsten Gemeinsamkeiten aller Therapieprozesse. Es handelt sich um die stärksten Einflussfaktoren der Natur. Sie existieren bereits seit vielen hundert Millionen Jahren in jedem mehrzelligen Lebewesen als genetische Kraft. Durch die direkte Integration dieser natürlichen Einflussfaktoren in den therapeutischen Prozess wird jede Therapie so schnell und so sanft wie möglich zum Erfolg führen. Diese genetische Kraft verbindet, wie ein mächtiger roter Faden, alle bekannten und auch weniger bekannten Therapieformen, Coaching-Methoden und esoterischen Heilrituale.
Sie erfahren, welche komplexen und doch einfachen Mechanismen hinter jeder Heilung stecken und wie Sie als Therapeut oder Betroffener diese Mechanismen nutzen können. Lernen Sie die Grundregeln innerer Heilungsprozesse kennen. Damit es gehirngerecht verdaut und verarbeitet werden kann, habe ich auf medizinische Fachausdrücke weitestgehend verzichtet. Nur die ersten Seiten könnten etwas trockene Theorie enthalten, doch es lohnt sich, auch die ersten Seiten zu verinnerlichen. Nur so erkennen Sie die grundlegenden Zusammenhänge und damit verbunden die Möglichkeit kurzfristiger Heilungen bzw. Lösungen.

Dieses Buch wird keine offizielle Therapiemethode vom Sockel stoßen, das schafft nur Erkenntnis und Zeit. Es soll vielmehr Betroffenen, Ärzten, Heilpraktikern, Psychiatern, Psychotherapeuten und anderen Therapeuten den Blick auf das Ganze ermöglichen, damit sich Betroffene leichter im großen Therapie-Wirrwarr zurechtfinden und erkennen, weshalb die vergangenen Therapieversuche immer wieder scheiterten.

Damit die anfangs etwas trockene theoretische Sachinformation sofort in das reale Leben eingebettet werden kann, habe ich eine Familiengeschichte integriert. Anhand dieser Familiengeschichte zeige ich Ihnen, wie sich Therapie und Heilung strukturiert und wie sehr sich alle psychotherapeutischen Methoden, alle esoterischen Rituale und Coaching-Techniken doch ähneln. Dabei greife ich auf Therapieerfahrungen aus mehr als 15.000 Sitzungen zurück und lasse allgemeinverständlich die moderne neuropsychologische und die klassische schulmedizinische Sichtweise in dieses Buch einfließen.

Viele Kritiker und Spezialisten werden jetzt sagen, woher will der Autor das wissen?
Mein bevorzugtes Beispiel:
Anfang des 20. Jahrhunderts glaubten noch alle Wissenschaftler und Geologen, dass Kontinente unbeweglich sind und niemals ihre Position verändern können.
Doch dann kam im Jahre 1912 ein Meteorologe Namens Alfred Wegener zu einem großen wissenschaftlichen Kongress und behauptete als einfacher Meteorologe, dass es nur einen Urkontinent gab. Als dieser zerbrach, entstanden 7 Kontinente, die nun auf der Erdoberfläche auseinanderdriften. Die Kontinentalverschiebung war entdeckt, das sollte eine wissenschaftliche Sensation werden.
Alfred Wegener hatte sich auf diesen wissenschaftlichen Kongress sehr gut vorbereitet. Er zeigte anhand von vielen Untersuchungen, dass es an beiden Atlantikseiten identische Pflanzen gab und er konnte beweisen, dass es identische Fossilien, Regenwürmer und Schnecken an den früheren Bruchkanten gab. Auch die tiefer liegenden Gesteinsschichten und Gletscherspuren waren an den kontinentalen Bruchkanten identisch. Wegener zeigte, dass Afrika und Südamerika wie zwei Puzzlestücke zusammenpassten, doch alle Beweise halfen ihm nicht. Er wurde von der wissenschaftlichen Zunft ausgelacht, erntete nur Hohn, Gelächter, Spott und Beleidigungen.
Seine Theorie der Kontinentalverschiebung nannte man völligen Blödsinn und Humbug. Die Wissenschaftler hatten eine eigene Theorie: Frühere Landbrücken verbanden diese Kontinente.
Eine interessante Idee: Da kriechen Schnecken und Regenwürmer über eine imaginäre viele tausend Kilometer lange Landbrücke und legen mitgebrachte Pflanzenreste auf der anderen Seite ab.
Abrakadabra, danach versinkt die Landbrücke und ward nie mehr gesehen.

Erst ein halbes Jahrhundert später wurde Alfred Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung wissenschaftlich anerkannt.


Was zeigt uns dieses Beispiel wissenschaftlicher Überheblichkeit?
Alfred Wegener war als Autodidakt in vielen Bereichen der Wissenschaft tätig. Er konnte weit über den Tellerrand hinausschauen und unterschiedliche Erkenntnisse verbinden.
Auch in der heutigen Zeit gibt es festgefahrene Therapieformen, Richtungs- und Glaubensstreit zur einzig wahren Therapiemethode. Es gibt religiöse, esoterische, schulmedizinische oder pseudomedizinische Therapiemethoden. Jede behauptet für sich, die absolute Wahrheit zu sein. Doch wenn man alles be-trachtet, kann man in jedem einzelnen Puzzleteil ein Stück der ganzen Wahrheit erkennen.
Wahrheiten entwickeln sich. Jede Wahrheit ist immer die Wahrheit der Gegenwart. Die Zukunft wird zeigen, ob die Hypnosewahrheit 3.0 auch in 10 oder 50 Jahren noch Bestand hat.
Die Wahrheit dieses Buches: Hypnose ist eine spezielle Form von strukturierter Glaube!

Bereits in jungen Jahren interessierte ich mich für Psychologie und war fasziniert von den Anwendungsmöglichkeiten der Hypnose. Mit 16 Jahren nutzte ich die Möglichkeiten der Sporthypnose. Innerhalb kürzester Zeit konnte ich mein Potential aktivieren und gewann mehrere Meisterschaften, unter anderem wurde ich in meiner Jugend Deutscher Karatemeister.
Später hypnotisierte ich aus einer Laune heraus auf einer Party einen Studenten. Dazu benutzte ich die typischen Show-Hypnosetechniken. Der Student lutschte genüsslich an einem Stück Seife, er glaubte, es sei ein Erdbeerlutscher.

Während eines 6-monatigen Auslandsaufenthaltes lernte ich in Afrika u. a. sehr ungewöhnliche Meditationstechniken und Heilungsrituale kennen. Nach meiner Rückkehr aus Afrika holte mich in Deutschland die Realität der Wirtschaft ein und ich musste mich erst einmal um meine finanzielle Zukunft kümmern. Meine Ausbildung als Versicherungsfachwirt war die Basis meiner beruflichen Weiterentwicklung.
In meinem Beruf als selbstständiger Versicherungsfachwirt hatte ich es oft mit Firmenchefs, Managern und leitenden Angestellten zu tun. Ich fand es schon damals spannend, die wahren Persönlichkeitsstrukturen hinter der oftmals emotional erstarrten Fassade zu erkennen.

Im Laufe der Jahre entschloss ich mich deshalb meinen alten Beruf aufzugeben, um meinen wahren Herzenswunsch umzusetzen. Ich erlernte innerhalb von wenigen Wochen die klassische Hypnose, also die typische Befehls- oder Suggestionshypnose. Dann bot ich in eigener Praxis Raucherentwöhnungen, Gewichtsreduktion und Mentaltraining an. Ich fühlte, dass ich dabei war mich selbst zu finden. Im Laufe der Zeit erweiterte ich meine Kenntnisse und lernte bei verschiedenen Seminaranbietern unterschiedlichste Hypnosemethoden kennen. Mein Wissenshunger wurde mit jedem Seminar größer und gleichzeitig stellte ich mir immer mehr Fragen zur Wirkungsweise hypnotischer Prozesse. Im Rahmen meiner Heilpraktiker-Ausbildung lernte ich die verschiedensten schulmedizinischen Therapiemethoden kennen, wie z.B.: Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie, Gestalt- und Imaginationstherapie, analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.
Als ich dann im Zuge der unterschiedlichsten Hypnoseausbildungen eine selbstorganisatorische Hypnosemethode kennen lernte, fand ich das fehlende Puzzleteil. Es verband mei-ne ganzheitliche Sichtweise mit den Erkenntnissen der Neuropsychologie und den Möglichkeiten hypnotischer Prozesse. Deshalb absolvierte ich eine mehr-jährige schulmedizinisch anerkannte Ausbildung zum Hypnosetherapeuten. Meine hypnotische Ausbildung beendete ich mit dem Masterzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V., anerkannt von der Bundesärztekammer und der Bundespsychotherapeutenkammer.
Außerdem ließ ich mich als EMDR-Therapeut und im Bereich Neurofeedback und Biofeedback ausbilden (Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.). Aber auch die esoterischen Phänomene interessierten mich. Es musste einen Grund geben, weshalb Geistheilung, Matrix, Quanten, Reiki und Co. im geringen Maße bei kleineren Beschwerden ebenfalls heilen können. Um diese fragwürdigen Methoden besser zu verstehen, buchte ich aus Neugier mehrere Reiki-Seminare und ließ mich in die „tieferen Geheimnisse“ bis zum Reiki-Meister weihen.

Im Raum Bielefeld eröffnete ich das trancemed-Therapiezentrum, später kam das trancemed-Zentrum in Norddeutschland und die Video-Sprechstunde für Onlinebehandlungen hinzu. In meiner täglichen Patientenarbeit ergaben sich immer mehr Erkenntnisse, Erlebnisse und Begebenheiten, die nach mehreren tausend Sitzungen eine ganz neue Hypnosewahrheit entstehen ließ.

Wenn man nun alle therapieübergreifenden Erfahrungen, Hinweise und Beobachtungen mit neurobiologischen Erkenntnissen wie Puzzleteile zusammenfügt, dann ergibt sich ein faszinierender Therapieprozess unglaublicher Möglichkeiten, basierend auf dem kreativen Fundament des Unbewussten.

 

Dieses Buch verbindet alle therapeutischen, esoterischen, pseudomedizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse. Gleichzeitig verdeutlicht es die Grenzen der einzelnen Methoden und gibt Ideen zur Anpassung. So können die benutz-ten Methoden wesentlich effektiver zum Wohle der betroffenen Menschen eingesetzt werden.

In der 2. Auflage habe ich auf die DVD-Beilage verzichtet. Dafür finden Sie im Anhang weitere Informationen zum internen Onlineforum. Dort können Sie mir Fragen stellen, sich informieren und beraten lassen. Des weiteren finden Sie im Forum Interviews vor und nach einer Hypnosetherapie sowie Therapie-Mitschnitte, damit Sie so mehr über gefühlshypnotische Prozesse erfahren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg im Leben und freue mich, wenn ich Ihnen mit meinem Buch interessante Informationen vermitteln darf.

 

1. Kapitel:
Ängste, Zwänge, Depressionen & Co. dauerhaft auflösen

Vor einigen Jahren lernte ich in meiner Praxis eine sehr füllige Patientin kennen, nenn wir sie Anja Schneider. Auf den ersten Blick wirkte sie traurig, depressiv und niedergeschlagen, auf den zweiten Blick konnte man in ihren Augen eine frustrierte Kämpferin erkennen. Ihr Gesicht und besonders ihre verweint wirkenden kämpferischen Augen waren mir schon früher auf einer Einführungsveranstaltung zur Gefühlshypnose aufgefallen. Nun kannte ich ihren Namen, denn sie hatte sich als Patientin einen ersten Basistermin zur Gefühlshypnose-Therapie geben lassen. Die Patientin schilderte mir in groben Zügen ihr Leid. Zuerst beklagte sie sich über ihr Gewicht, sie sei viel zu dick, zusätzlich leide sie an Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Waschzwängen, Tinnitus, Konzentrationsstörungen, Ängsten und Depressionen. Im Verlauf des Gesprächs berichtete sie mir von weiteren chronischen Beschwerden.   

Meinen Basis-Fragebogen hatte Anja S. sehr sorgfältig ausgefüllt. Auf der nachfolgenden Tabelle habe ich die wesentlichen Beschwerden und die Belastungsintensität aufgeführt.

Skalenwerte zwischen 0 bis 10     (0=beschwerdefrei bis 10 = extrem starke Beschwerden/Leiden )

Übergewicht

10

Depressionen

10

Schlafstörungen

10

Ängste

10

Tinnitus beidseitig

8

Schuldgefühle

10

Trockene Augen

7

Stimmungsschwankungen

10

Verspannungen

9

Egoismusgefühle

10

Kopfschmerzen

8

Spannungsgefühle

10

Darmprobleme

5

Zwänge

7

Allergien

4

Schwindelgefühle

5


Die Familienanamnese ergab weitere Auffälligkeiten. Anja war kein Wunschkind, sie hatte eine schwierige Kindheit und große Probleme in der Schule. Ihre Eltern trennten sich nach einem längeren Scheidungskrieg, Anja war zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre alt. Mit 19 Jahren heiratete Anja, mit 21 Jahren wurde sie Mutter ihrer Tochter Laura und 3 Jahre später zerbrach die Ehe. Danach entwickelten sich immer wieder zum Scheitern verurteilte Partnerschaften. Im Alter von 28 Jahren lernte sie einen 52-jährigen Mann kennen, sie heirateten. Kurz vor ihrem 33. Geburtstag wurde diese Ehe nach einem gravierenden Ereignis geschieden. Trotz ihrer vielen Erkrankungen und Leiden schaffte es Anja zu funktionieren und als Kassiererin im Berufsleben zu bleiben.

Anja scheint wirklich eine Kämpferin zu sein, denn als ich abklärte, welche Therapieversuche sie bereits hinter sich hatte, holte sie einen Zettel heraus. Darauf hatte sie alle bisherigen Behandlungen penibel aufgelistet. Nachfolgend ein kleiner Überblick der wesentlichen Therapieversuche:

  •       mit 25 Jahren der ein längere Klinikaufenthalt wegen Depressionen
  •       später eine Bandscheibenoperation
  •       ein Aufenthalt in einer Schmerzklinik
  •       verschiedene psychotherapeutische Behandlungen
  •       Akupunktur, Osteopathie, Darmsanierung
  •       Tabletten, Spritzen & Co.
  •       weitere Versuche: EMDR, Geistheiler, Quantenheilung, Reiki-Heiler, Autogenes Training, Hypnose–CDs, Hypnosebehandlungen und Bioresonanztherapie. Weitere nicht genannte kleinere Versuche mit verschiedenen Wundertherapien. Hinzu kommen natürlich etliche Diäten.

Als ich die Patientin fragte, warum sie glaubt, dass ich ihr helfen könnte, antwortete sie:

„Eigentlich wollte ich mit Hypnose abnehmen, so wie man es aus dem Fernsehen kennt. Ich lege mich hin, werde hypnotisiert und danach habe ich kein Hungergefühl mehr. Auf der anderen Seite habe ich mit der Hypnosetherapie keine so guten Erfahrungen gemacht. Aber Ihr Vortrag zur modernen Gefühlshypnose-Therapie hat mich neugierig und zugleich nachdenklich gemacht. Ich bin zwar immer noch etwas skeptisch, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, wie es funktioniert, aber ich habe die Hoffnung, dass Sie mit Ihrer Gefühlshypnose meine Beschwerden heilen …“

 

Daraufhin sagte ich ihr, dass auch ich Hoffnungen habe, z. B. auf den Weltfrieden oder ein langes und gesundes Leben.
Hoffnungen sind unerfüllte Wünsche, die möglicherweise in Erfüllung gehen.

Bei derartigen Beschwerden gibt es aus meiner Erfahrung nur eine neurobiologische Tatsache:

Jedes negative Gefühl lässt sich verändern, – wenn man die richtigen Zugänge zur unbewussten Gefühlsebene nutzt und dort das unbewusste Potential der Kreativität aktiviert. Es gibt eine evolutionäre Tatsache – und diese kann jeder Neurowissenschaftler bestätigen: Das Gehirn kann jedes negative Gefühl, soweit es biologisch realisierbar ist, umstrukturieren. Voraussetzung: aktive Mitarbeit. Auch verdeutlichte ich Anja, dass ich niemanden heilen kann. Ich kann den Heilungsprozess unterstützen und begleiten, damit sich im Körper und im Gehirn ein selbstorganisatorischer unglaublich komplexer Heilungsprozess entwickeln kann.
Anje erklärte ich das Modell Körper, Geist, Bewusstsein, Seele und Unbewusstes. Es basiert auf den evolutionären Naturgesetzen der komplexen unbewussten Kommunikation. Das bedeutet: Nur wenn Körper, Geist und Seele als echtes Team zusammenarbeiten, können sie das Spiel des Lebens auch gewinnen. Häufig kommt es vor, das einzelne Systeme, wie Bewusstsein, Unbewusstes oder Körper zu aktiv geworden sind und deshalb andere Systeme verkümmern.      

Im Laufe der ersten Behandlung lud ich Anja S. zu einer selbstbestimmten Gefühlshypnose[1] (Gefühlstherapie) ein, um so direkt wie möglich in die tieferen unbewussten Emotionsebenen zu gelangen. Mit Hilfe der emotionalen Gefühlsmotorik[2] lassen sich die unbewussten Prozesse ihrer vielen chronischen Beschwerden klären.

Da sich Anja vorab bereits sehr gut informierte und über grundlegende Hypnoseerfahrungen verfügte, fiel es ihr relativ leicht, sich auf die Ebene der unbewussten Gefühle zu begeben. Auf die dabei integrierten hypnotischen Prozesse komme ich später zu sprechen. Zuerst geht es nur um Anja, sie entwickelte bereits in der ersten Sitzung ein eigenes Regulationsverhalten, eine Art Arbeitsanweisung des Unbewussten zur Problemlösung. So konnte sie außerhalb der aktiven Gefühlstherapie zuhause eigene Umstrukturierungen vertiefen und verstärken.

In der Praxis benutze ich häufig diesen Vergleich:

Stellen Sie sich vor, Sie waren noch nie im Wasser, hörten möglicherweise viele schaurige oder mystische Geschichten über die Kraft des Wassers. Dann würden Sie im Basistermin die Wahrheit über das Medium Wasser erfahren, es berühren und erste Schwimmversuche durchführen. Zuhause planschen Sie im Wasser herum, bis Sie sich sicherer fühlten. Dann lernen Sie bei mir schwimmen, zuhause vertiefen Sie Ihre neuen Erfahrungen. Danach zeige ich Ihnen ein paar Tauchübungen, zuhause vertiefen Sie Ihre Erfahrungen. Im nächsten Schritt tauchen Sie zum Problem und lösen es, zuhause darf sich diese starke Erfahrung verstärken. Zum Schluss zeige ich Ihnen weitere Schwimmtechniken, zuhause integrieren Sie Ihre neuen Fähigkeiten in Ihrem Alltag und verändern so Ihr gesamtes Leben - dauerhaft. So nutzen wir die Zeit zwischen den Sitzungen, damit Sie so schnell und so sanft wie möglich das Ziel der inneren Zufriedenheit erreichen. Diese Arbeitsweise ermöglicht ganz neue Therapieansätze.

Da Anja sich auch zuhause laufend auf die Gefühlsarbeit einlassen konnte, ergaben sich bereits nach wenigen Sitzungen Veränderungen. Das seit vielen Jahren bestehende Beschwerdebild veränderte sich:

Skalenwerte von 0 bis 10, die Anfangswerte stehen in Klammern.       (0 = beschwerdefrei bis 10 = extrem starke Beschwerden/Leiden)

Übergewicht (10)

10

Depressionen (10)

9

Schlafstörungen (10)

7

Ängste (10)

8

Tinnitus beidseitig (8)

6

Schuldgefühle (10)

7

Trockene Augen (7)

6

Stimmungsschwank. (10)

9

Verspannungen (9)

5

Egoismusgefühle (10)

6

Kopfschmerzen (8)

3

Spannungsgefühle (10)

5

Darmprobleme (5)

4

Zwänge (7)

7

Allergien (4)

4

Schwindelgefühle (5)

6

       Abbildung 2: Symptome nach 4 Behandlungen – Zwischenwert

Anja S. kämpfte bewusst und unbewusst gegen bekannte und neu hinzugekommene Widerstände, sie erledigte die gefühlshypnotischen Aufgaben, die ihr Unbewusstes nach der Behandlung für sie bereithielt und sie erlebte ganz neue, wunderbare Gefühle. Die Bewertungen erfolgten durch die Patientin selbst.

In keiner einzigen Sitzung habe ich die belastenden Symptome bearbeitet.

Der Zwischenstand nach insgesamt 8 Behandlungen:

Skalenwerte von 0 bis 10, die Anfangswerte stehen in Klammern.  (0 = beschwerdefrei bis 10 = extrem starke Beschwerden/Leiden)

Übergewicht (10)

9

Depressionen (10)

5

Schlafstörungen (10)

4

Ängste (10)

4

Tinnitus beidseitig (8)

3

Schuldgefühle (10)

2

Trockene Augen (7)

5

Stimmungsschwank. (10)

6

Verspannungen (9)

3

Egoismusgefühle (10)

2

Kopfschmerzen (8)

3

Spannungsgefühle (10)

3

Darmprobleme (5)

2

Zwänge (7)

6

Allergien (4)

3

Schwindelgefühle (5)

0

             Abbildung 3: Symptome nach 8 Behandlungen – Zwischenwert

Ein Gefühlstherapeut sollte den Therapieprozess nur begleiten, denn nur dann kann das Gehirn zusammen mit seinem Besitzer die eigenen Kernressourcen zur Selbstentwicklung nutzen. So ist sichergestellt, dass sich tief liegende unbewusst verankerte Einstellungen, Denk- und Verarbeitungsmuster umstrukturieren und der Patient, also der Gehirnbesitzer, sich dauerhaft zufrieden fühlt.

In größeren Abständen führten wir noch 3 weitere Behandlungen durch. Nachdem der Kern des Problems erreicht wurde, veränderten sich immer mehr Symptome. Auch das ursprüngliche Oberflächenthema „Übergewicht“ bewegte sich immer deutlicher. So erreichte Anja S. eine Zufriedenheit, wie sie es noch niemals erleben durfte. Manche dieser neuen Gefühle waren anfangs ungewohnt und manche gaben ihr in ihrem Verhalten so viel Kraft, dass es ihr immer leichter fiel, auch aktiv etwas für sich zu tun, weil sie es sich wert war.

Die Bewertungen nach der elften Sitzung:

Skalenwerte von 0 bis 10, die Anfangswerte stehen in Klammern.  (0 = beschwerdefrei bis 10 = extrem starke Beschwerden/Leiden)

Übergewicht (10)

5

Depressionen (10)

2

Schlafstörungen (10)

2

Ängste (10)

2

Tinnitus beidseitig (8)

1

Schuldgefühle (10)

0

Trockene Augen (7)

2

Stimmungsschwank. (10)

2

Verspannungen (9)

1

Egoismusgefühle (10)

0

Kopfschmerzen (8)

1

Spannungsgefühle (10)

1

Darmprobleme (5)

1

Zwänge (7)

3

Allergien (4)

3

Schwindelgefühle (5)

0

             Abbildung 4: Symptome nach 11 Behandlungen – Zwischenwert

Mittlerweile hatte sich in Anja S. eine starke Kernkompetenz, eine Art tieferes Urvertrauen entwickelt, so dass für Anjas Gefühlswelt keine weiteren Termine erforderlich waren. Die emotionale Abfrage ergab, dass sich die Restsymptome im Laufe der nächsten Monate auflösen dürften, wenn Anja die gefühlshypnotisch formulierte Aufgabe zuhause ein- bis zweimal pro Woche durchführt. Sie litt nicht mehr unter dem Übergewicht, war bereits dabei, langsam und gesund abzunehmen, machte sogar etwas Sport. Sie veränderte die Grundlagen ihres Lebens und fühlte sich so kraftvoll wie nie zuvor.

Viele Monate später traf ich Anja auf einem meiner Vorträge zur Gefühlstherapie, eine starke, strahlende Frau. Sie hatte eine Freundin zum Vortrag „verschleppt“…

Aus diesem stark verkürzten Fallbeispiel ergeben sich wesentliche Fragen:

  •        Warum kam Anja S. nicht in die „innere Heilung“, obwohl viele Therapieversuche unternommen wurden?
  •        Welche Bedeutungen haben die Symptome?
  •        Weshalb entwickelt Anja S. bereits nach wenigen Behandlungen ein ganz anderes Körpergefühl?
  •        Wieso lösen sich körperliche Beschwerden auf, obwohl in keiner einzigen Behandlung auf die Symptome eingewirkt wurde?
  •        Handelt es sich bei diesem Fallbeispiel um eine Zufallsheilung, eine Wunderheilung oder um ein grundlegendes „Heilungsmuster“, das sich in jedem Menschen   entwickeln kann?
  •        Weshalb zeigten die früheren Hypnosen keine Wirkung?

Fragen über Fragen. – Dieses Buch wird Ihnen nicht nur diese Fragen beantworten, es beschreibt auch, wann und wie eine Therapiemethode zum Ziel (also zur Heilung) kommt. Sie werden erkennen, dass Geistheiler, Reiki-Meister, Esoteriker und andere spirituelle Glaubensbrüder (unwissend) die gleichen hypnotischen Prozesse benutzen, wie sie jeder Psychotherapeut benutzt. Dieses Buch verdeutlicht, wie stark körperliche Beschwerden mit der seelischen Befindlichkeit zusammenhängen und dass Symptome immer im Gesamtbeschwerdebild betrachtet werden müssen. Symptome sind Warnsignale, sie zeigen, dass Be- oder Verarbeitungsprozesse im Gesamtsystem Mensch gestört sind …

Der Mensch besteht aus Körper, Geist (Bewusstsein) und Seele (Unbewusstes).
Nur, wenn diese „neurobiologische Mannschaft“ als Team zusammenarbeitet, kann sie das Spiel des Lebens gewinnen.

Somit besteht die Hauptaufgabe des Therapeuten darin, die einzelnen Anteile, Systeme oder auch Mannschaftsmitglieder mit Hilfe des Patienten bzw. Klienten wieder zu einem erfolgreichen Team zusammen zu führen. Diesen Gesamtprozess nenne ich neurobiologische Mediation, abgekürzt NeurobioMed.

Anfangs bin ich der unterstützende und begleitende Mediator, doch im Laufe der Therapie wird der Patient immer mehr diese Aufgabe übernehmen und sich so aus dem „Labyrinth des Leidens“ selbst befreien.

 

1 Ängste, Zwänge, Depressionen & Co. dauerhaft auflösen?

2 Wichtige Verständnisgrundlagen

   Das Universum, das Leben und die Menschheit 25

   Von NICHTS kommt NICHTS – Anjas Geburt

   Nur funktionierende Systeme überleben_ 35

   Die Nervenzelle – Quantensprung der Evolution_ 35

   Das Gehirn – der nächste Schritt zum Menschen_ 37

3 Gefühle und Kreativität – die Grundlagen des Lebens_ 43

   Gefühle bestimmen das Leben_ 43

   Kreativität entscheidet über Leben & Tod_ 47

   Das Problemhaus des Lebens 52

   Die Macht der menschlichen Gefühle_ 54

   Worte gegen Gefühle – was ist mächtiger?_ 59

   Nordpol & Hypnose – Wahrheit & Glaube_ 61

   Die ersten Hypnoseerlebnisse in Anjas Leben_ 68

   Macht Hypnose willenlos?_ 70

4 Das Ich, das Bewusste und das Unbewusste_ 73

   Realität – Wahrheit oder Lüge?_ 74

   Kommunikation – die Grundlagen der Hypnose_ 77

5 Hypnose_ 86

   Was ist Hypnose wirklich?_ 86

   Die Kurzchronik der Hypnose_ 87

   Welche Hypnosemethode bei welcher Störung?_ 89

   Was ist eine hypnotische Trance?_ 90

   Die Grundregeln einfacher Hypnosen_ 92

   Jede Mama kann hypnotisieren_ 92

   Die Showhypnose und die Titanic-Tränen_ 95

   Joachims erste Show-Hypnoseerfahrung_ 96

   Der lange Weg bis zur 1. Hypnosebehandlung_ 107

   Paradoxie? Anja leidet – ihr Gehirn funktioniert perfekt 109

   Geistheiler, Reiki-Meister oder Bioresonanz gefällig?_ 112

   Verdeckte Hypnose beim Reiki-Meister 114

   Die Hypnosemethoden bei Geistheiler & Co. 119

   Bioresonanz – hypnotisch-magische Technik ohne Patent 122

   Anjas erste Hypnosebehandlung – die Qual der Wahl 123

   Analyse: Vor- und Nachteile einer Hypnose-CD_ 126

   Analyse: Hypnosebehandlung – die Qual der Wahl 128

   Anjas zweite Hypnosebehandlung - Ankertechniken_ 131

   Analyse: Hypnotische Ankertechniken_ 133

   Diese drei Fehler führen in den Misserfolg_ 135

   Anjas dritte Hypnosebehandlung – eine Reinkarnation_ 138

   Analyse: Reinkarnation in ein früheres Leben oder Hokuspokus 140

   Anjas erste selbstbestimmte Hypnosetherapie_ 142

   Analyse: Negative Gefühlsstrukturen finden_ 145

   Anjas zweite selbstbestimmte Hypnosetherapie_ 149

   Analyse: Veränderungen durch Gefühle und Bilder 150

   Heilung: Wesentliche Gründe dafür & dagegen_ 153

   Therapie & Heilung – Pragmatismus 156

   Das unbewusste Ich – der Schlüssel zur Heilung_ 161

6 Hypnosemethoden & Hypnoseeffekte_ 165

   Das evolutionäre Grundprinzip der Heilung_ 165

   Die vier Bausteine einer erfolgreichen Therapie_ 167

   Hypnosemethoden und Hypnosebezeichnungen_ 169

   Heilhypnose_ 174

   Tiefenhypnose_ 177

   Rückführungshypnose_ 178

   Hypnoanalyse_ 180

   Klassische Hypnose – Suggestionshypnose_ 181

   Hypnodrama_ 183

   Klinische, medizinische u. therapeutische Hypnose_ 184

   Energetische Hypnose_ 186

   Hypnopsychotherapie_ 188

   Blitzhypnose – Schnellhypnose – Soforthypnose_ 189

   Dynamische Hypnose_ 191

   Milton-Erickson-Hypnose_ 191

   Autosystemhypnose_ 193

   Gefühlshypnose und Kreativhypnose_ 195

7 Hypnotische Prozesse in der Psychotherapie_ 199

   Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie & Hypnose_ 201

   Analytische Psychologie & Hypnose_ 202

   EMDR & Hypnose_ 203

   Gestalttherapie & Hypnose_ 208

   Neurolinguistische Programmierung (NLP) & Hypnose_ 209

   Systemische Therapie & Hypnose_ 212

   Verhaltenstherapie & Hypnose_ 213

   Mentaltraining & Hypnose_ 215

   Autogenes Training & die Selbsthypnose_ 217

   Meditation & Hypnose_ 219

   Placebo-Effekt – Heilung durch Glaube & Hypnose_ 220

8 Hypnose in alternativen u. esoterischen Methoden_ 223

   Kinesiologie, Muskeltest & Hypnose_ 223

   Bioresonanz, Radionik & Hypnose_ 225

   Reiki & Hypnose_ 227

   Geistheiler, Engeltherapie, Schamane & Hypnose_ 228

   Matrix- oder Quantenheilung & Hypnose_ 230

   Aberglaube & Hypnose_ 232

   Spontanheilung – Wunderheilung & Hypnose  234
   Religion, Glaube und Hypnose_ 237

9 Anhang_ 242

   Die Geschichte der Hypnose_ 242

   Hypnosealphabet A – Z_ 247

   Bei diesen Krankheiten ist Hypnosetherapie wirksam_ 260

   Systeme – die Grundlagen des Lebens 262

   Selbstorganisation lebender Systeme_ 263

   Nervenzellen – Struktur und Funktionsweise_ 264

   Reize – Signale aus Körper-Umwelt 267

   Gefühle & Emotionen – der Unterschied_ 268

   Das Gehirn – Aufbau und Funktionen_ 271

   Unglaubliche Gehirnleistungen_ 274

   Neuronale Plastizität 277

   Der kreative Kern ermöglicht Problemlösungen_ 279

   Affen bauen keine Hochhäuser – wieso nicht?_ 281

   Psychische Entwicklungsphasen eines Kindes 283

   Epigenetik_ 290

   Ideomotorik und Gefühlsmotorik_ 291

   Das Gehirn organisiert sich wie ein Staat 292

   Pawlowsche Hunde_ 297

   Wo befindet sich die Realität?_ 300

   Unaufmerksamkeitsblindheit 302

   Die Macht der Rituale_ 303

   Selbsterfüllende Prophezeiungen_ 304

   Patientenrecht & Therapeuten-Checkliste_ 306

   Die Familienchronik – Anjas Leben_ 314

   Danksagung & Onlinezugang_ 315

   Quellenangaben_ 316

 


 

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Reizdarm-Syndrom (RDS), Durchfall, Schmerzen, Diäten und Darmkrämpfe

NeuroBioMed - das neurobiologische Therapie-Konzept zur Umstrukturierung neuronaler Prozesse

Wenn man das Wissen der modernen Neuropsychologie, der Evolutionsbiologie und die Erkenntnisse mehrerer Nobelpreisträger als Therapie-Konzept pragmatisch umsetzt, so würde es in der Therapie chronischer Erkrankungen und der Psychotherapie weltweite Veränderungen geben.
Doch warum werden diese Erkenntnisse nicht umgesetzt?

Leider wird es auch hier so ähnlich sein, wie in der Klimapolitik, der Rentenpolitik, der Schulpolitik:
Man weiß, dass etwas falsch läuft. Man verändert es jedoch nicht...!
Schade, denn viele Menschen müssten sich dann nicht mehr so quälen....

Das NeuroBioMed-Konzept hat das moderne Wissen pragmatisch umgesetzt!

Das Reizdarm-Syndrom (RDS) ist ein typisches Beispiel für die Gesamtproblematik.
Warum gibt es allein in Deutschland mehr als 10 Millionen Reizdarm-Patienten - Tendenz steigend....?
Irgendetwas stimmt hier nicht. Immer mehr Ärzte, Therapiemethoden, Medikamente und Diätempfehlungen...?!

Der Kurzvortrag "Krieg im Kopf, Terror im Körper" zeigt Ihnen die Möglichkeiten unserer emotionalen Regulationssysteme (u.a. Gefühle), die Wirkung auf den Körper und die Grundlagen der neuronalen Körpersysteme. 
Das NeuroBioMed-Konzepte - Erfahrungen aus mehr als 10.000 Behandlungen.
Selbsthilfegruppen werden kostenfrei unterstützt. Infos unten.
Nehmen Sie sich 25 Minuten Zeit, denn es geht um Ihre Lebensqualität und um Ihre Zufriedenheit.
Zaubern kann auch ich nicht! Jedoch wirkt es oft wie Zauberei, wenn Austherapierte und chronisch Erkrankte mittels neurobiologischer Selbstregulation das Problem bzw. die Symptome auflösen können. 
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Tagebuch einer Heilung - ohne Pillen, Diäten oder Wunderglaube


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Ein Buch zur Gefühls-Therapie: 
Leseprobe: 

Reizdarm, Ängste und Co
Meine Geschichte in Kurzform – das Vorwort

Dies ist meine Geschichte über die außergewöhnliche Heilung meines Reizdarms, meiner Schmerzen, meiner Ängste, meiner Nahrungsmittel-Intoleranzen, und die Suche nach der Ursache für meine Beschwerden. Es begann vor sechs Jahren mit nächtlichen Magen-Darm-Krämpfen. Erst nach mehreren Arztbesuchen erhielt ich die erste Diagnose: Fructoseintoleranz! Für mich, als Frau und bekennende Schokoholikerin, eine Katastrophe. Ich konnte mir ein Leben ohne Süßigkeiten, Obst und Kuchen gar nicht vorstellen. Dass ich bald auch viele andere Sachen nicht mehr essen durfte, wusste ich zum Glück noch nicht.

Ich kaufte mir brav Ratgeber und Rezeptbücher mit Lebensmittellisten und stellte meine Ernährung um. Als nach 2 Jahren noch Laktoseintoleranz und Histaminintoleranz festgestellt wurden, strich ich auch diese verbotenen Lebensmittel von meiner Liste. Was ich jetzt noch halbwegs ungestraft essen konnte, verringerte sich von Jahr zu Jahr. Von ausgewogener Ernährung konnte bald keine Rede mehr sein. Die fehlenden Vitamine ergänzte ich mit speziellen Pillen, und rutschte trotzdem durch die Mangelernährung in die Unterversorgung. Ich nahm 14 Kilo ab und wog mittlerweile nur noch 49 Kilo. Meine Haut sah übel aus, die Fingernägel brachen ab und ich verlor eindeutig zu viele Haare. Das Ganze schlug natürlich auch auf meine Stimmung … und die Abwärts-Spirale drehte sich weiter und weiter.

Von der Schulmedizin enttäuscht, probierte ich verschiedene alternative Heilmethoden aus. Ich griff nach jedem Strohhalm, aber ohne sichtlichen Erfolg. Die Ärzte waren hilflos. Auch ein vierwöchiger Aufenthalt in einer Spezialklinik half mir nicht weiter. Dort erhielt ich nur eine weitere Diagnose: Reizdarmsyndrom. Und damit war ich entlassen. Na klasse, dachte ich mir, aber ich gab nicht auf.

Auf der Suche nach Hilfe, stieß ich im Internet schließlich auf eine spezielle Form der Gefühlstherapie. Der Therapeut nennt es: NeuroBioMed, die Abkürzung für neurobiologische Mediation. Es bedeutet so viel wie die Beilegung eines unbewussten oder inneren Konfliktes zwischen Körper, Geist, Bewusstsein, Unbewusstem und Seele.

 

Wichtige Informationen - unserer Gefühle

Der Zusammenhang zwischen den Erlebnissen in den Sitzungen und der Heilung meines Körpers war für mich anfangs ein Mysterium, und wirklich schwer mit Worten zu beschreiben. Aber der Erfolg ist überwältigend! Und die Fähigkeit, mich selbst gesund zu machen, versetzt mich immer noch in Erstaunen. Die Wirkungsweise der Gefühlstherapie hat mich nachhaltig sehr stark beeindruckt.

Der Laie wird sich in den folgenden Geschichten wahrscheinlich fragen, wieso mich meine ungewöhnlichen Gefühlserlebnisse gesund machen konnten. Die Erklärung ist im Prinzip ganz einfach: Das Gehirn arbeitet chemisch-elektrisch. Sowohl das Bewusstsein als auch das Unbewusste. Da kein Mensch die genaue Arbeitsweise, die komplexe Verknüpfung und die innere Kommunikation von Körper, Geist, Bewusstsein und Unbewusste versteht, gibt es sehr viele Behandlungsmethoden. Das ist so ähnlich, wie die Erklärungsversuche von Blitz und Donner vor 1.000 Jahren. Man verstand es nicht! Deshalb gab es Götter, Engel, Teufel, Dämonen und andere Erklärungsgeschichten.

Auch unsere heutige sogenannte moderne Medizin arbeitet im Bereich chronischer Erkrankungen ähnlich. In der westlichen Welt gibt es beispielsweise das Gehirn, den Magen und den Darm. Alles wird schön getrennt voneinander betrachtet und behandelt, obwohl alles miteinander verbunden ist, und sich gegenseitig beeinflusst. Es gibt Richtungs- und Glaubensstreit zur einzig wahren Therapiemethode. Es gibt alternative, esoterische, schulmedizinische oder pseudomedizinisch orientierte Therapiemethoden. Es gibt Diätempfehlungen, Wundermittel ohne Wundereffekte und als neuesten Trend, die esoterische Quantentherapie. Jede Methode behauptet für sich, die absolute Wahrheit zu sein. Doch wenn man über den Tellerrand hinausschaut und den Tunnelblick ablegt, dann kann man in jeder einzelnen Methode, ein Puzzleteil der ganzen Wahrheit erkennen.

Die absolute Wahrheit basiert wahrscheinlich ausschließlich auf den Grundlagen hochkomplexer natürlicher Zusammenhänge der Evolution, und den damit verbundenen unverständlichen Prozessen.

Der frühere Götterglaube erklärte recht einfach Blitz und Donner. Auch unsere modernen Blitz-und-Donner-Erklärungsmodelle sind leicht verständlich und einfach umzusetzen: Dreimal täglich Superfood, als Nachtisch ein Wundermittel mit anschließender Blitzhypnose und als Leckerli: ein paar Engel-Globuli. Mein Fazit: Kostet viel und bringt nicht viel.

 

Schauen wir uns lieber die Naturgesetzte und das moderne Wissen der Neuropsychologie an, denn nur dort lässt sich der Generalschlüssel zur Zufriedenheit finden.

Das Unbewusste gibt es evolutionär betrachtet mehr als 500 Millionen Jahre. Das Unbewusste steuert Flucht, Angriff, Ruhe, Stress und Anspannung.  Auch ist es der Sitz unserer Gefühle, Wünsche, Träume, Erfahrungen und Erinnerungen. Das Bewusstsein mit der modernen Sprache existiert weniger als 50.000 Jahre.

Die unbewusste Gefühlsebene des Menschen kommuniziert in der gleichen Art und Weise wie bei einem Delphin, einem Hund oder einem Schimpansen. So gibt es beispielsweise eine 98,7 prozentige genetische Übereinstimmung von Mensch und Schimpanse. Schauen Sie sich mal diese 1,3% Unterschied vor dem Spiegel an. Jedem Neurobiologen sind diese Grundlagen des Lebens bekannt.

Der Körper und die unbewussten Gefühlsprozesse konnten sich im Laufe von 500 Millionen Jahre wesentlich besser mit dem Körper vernetzen, als das relativ junge Bewusstsein mit seiner modernen Sprachfähigkeit. Auch haben wir im Magen-Darmtrakt mehr als 200 Millionen Nervenzellen, die ähnlich funktionieren wie unsere 84 Milliarden Nervenzellen im Kopf. Deshalb spricht man oft auch vom Bauchgehirn. Wenn nun dieses unglaublich komplexe Verbindungssystem, interne Störungsmuster entwickelt, dann ist das innere Gleichgewicht gestört. Es entstehen Betriebsstörungen. Wir bezeichnen diese Betriebsstörungen als Probleme, Blockaden, Schmerzen, Leiden, psychosomatische und psychische Störungen.

Der Mensch hat das flexibelste, neuronale System und zugleich auch das kreativste Gehirn. Damit dieses Gehirn erkennt, wie es bei Anspannung, Unruhe, Angst oder zum Beispiel Wut reagieren soll, erhält es bis zum ca. 6. Lebensjahr, also der Hauptprägungsphase, eine Art Grundprogrammierung. Da jeder Mensch einzigartig ist, verarbeitet jedes Gehirn die Erlebnisse und Erfahrungen ebenfalls  einzigartig. So vernetzen sich im Laufe der Jahre die unterschiedlichsten Bewertungsregeln und Verhaltensmuster. Wir nennen diese entstandenen Strukturen dann Persönlichkeit und Charakter.

Was für den einen Gehirnbesitzer eine extreme Belastung darstellt, ist für den anderen Gehirnbesitzer ein Kinderspiel. Wahrscheinlich gab es auch deshalb in der Psychotherapie bisher noch keine allgemeingültige Behandlungsmethode.

So einzigartig wie wir Menschen sind, und so verschieden unser Leben und unsere Probleme auch sein mögen, eines haben wir gemeinsam: Die ebenfalls genetisch angelegte unbewusste Anpassungs-fähigkeit, um bei Störungen kreative Lösungen zu entwickeln. Wenn sich jedoch diese natürliche Anpassungsfähigkeit nicht entfalten konnte, dann entwickeln sich im späteren Leben kleine oder große Betriebsstörungen, also Leiden jedweder Art.

Mit Hilfe des NeuroBioMed-Konzeptes, so etwas wie eine gehirngerechte Gefühlstherapie, kann man nun direkt in der unbewussten Gefühlswelt belastende Emotionen ursächlich verändern, indem die unbewusste Anpassungsfähigkeit, also die natürliche Kreativität, aktiviert wird. Genau beschrieben hat diese spannende Art der natürlichen Selbstheilung mein Therapeut Herbert Schraps in seinem Aufklärungsbuch und auf seiner Homepage.

 

Wenn Sie noch immer skeptisch sind: Mehrere Nobelpreisträger, darunter Roger Sperry, Eric Kandel und Daniel Kahnemann, sowie hunderte von renommierten Neurowissenschaftlern, Neuropsychologen, Evolutionspsychologen und Verhaltensbiologen sammelten faszinierende Erkenntnisse zur Arbeitsweise unseres Gehirns. In tausenden von Experimenten konnten sie beweisen, dass unser Gehirn und damit auch unser Körper gänzlich anders funktioniert, als es die große Mehrheit der Menschen es sich vorstellt. Leider ist dieses Wissen auch bei der großen Mehrheit der Therapeuten noch nicht angekommen.

Warum?
Wie ich bei meinen Recherchen erfuhr, werden mehr als 80% aller ärztlichen Fortbildungen durch die Pharmaindustrie gesponsert. Hmm, was kommt dabei wohl heraus…? Mehr oder weniger Verschreibungen…?

Allein in Deutschland gibt es über 10 Millionen Reizdarm-Patienten, Tendenz weiter steigend. Warum? So gab es 1991 ungefähr 245.000 Ärzte und nur 25 Jahre später waren es bereits 379.000 Ärzte. Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass es immer mehr chronische Erkrankungen gibt, obwohl gleichzeitig die Zahl der Medikamente, Ärzte und Therapiemöglichkeiten stetig wächst…!


Reizdarm, Ängste und Co. - die Vorgeschichte

Meine Lieblings-Oma ist mit 56 Jahren an Magen-Darm-Krebs erkrankt und jämmerlich verhungert. Mein Opa mütterlicherseits ist schon lange vor meiner Geburt ebenfalls an Darmkrebs gestorben. Er war gerade einmal 54 Jahre alt. Also nicht die wirklich besten Gene, dachte ich mir, als mich häufig diffuse Magen-Darm-Beschwerden plagten. Meine erste Magenspiegelung hatte ich 1991, im Alter von 22 Jahren. Das Ergebnis war völlig unauffällig und ich war erst mal beruhigt. Ich schob die Bauchschmerzen dann auf den Stress bei der Arbeit und den cholerischen Chef, der nach dem Motto: „Wer am lautesten schreit, hat Recht“ handelte. Wenn jemand in sein Büro zitiert wurde, blieb die Bürotür immer weit offen, damit auch die ganze Firma mitbekam, was los war. Die arme verheulte Person, die dann immer nach kurzer Dauerbeschallung aus dem Chefzimmer kam, sollte wahrscheinlich als Mahnung für alle Mitarbeiterinnen stehen. Mir blieb dieser Gang in meiner Beschäftigungszeit glücklicherweise erspart, dennoch spürte man jederzeit diesen Druck.

Ich heiratete ein Jahr später, und traf insgeheim die Entscheidung: Entweder du wirst schwanger oder du suchst dir einen anderen Job. 11 Monate später machte die Geburt meiner Tochter mein Glück perfekt. Zweieinhalb Jahre später folgte der kleine Bruder, der sich nicht ganz so pflegeleicht entwickelte. Seine Neurodermitis im Säuglingsalter war eine endlose Reise zu allen mir bekannten Hautärzten und Hautkliniken in der Umgebung. Zu den jeweiligen Erstterminen bei den Fachärzten nahm ich immer mein Sammelsurium an Hautsalben mit, damit mir der gleiche Kram nicht wieder verordnet wurde. Meiner Erfahrung nach werden einem Patienten beim Erstbesuch, gern die gängigen Medikamente verschrieben. Wenn man dann vorweisen kann, was alles bisher nicht funktioniert hat, müssen die Ärzte ein bisschen tiefer in die „Trickkiste“ greifen. Aber jeder Weißkittel kam mit seinem blöden Cortison daher. Ich konnte reden was das Zeug hielt.

Die Haut sah nach spätestens 2 Wochen aus wie geleckt, wenn ich das Cortison dann stufenweise absetzte, war es schlimmer als zuvor. Mein armes Kind schrie Tag und Nacht, und in unserer Familie lagen die Nerven blank. Glücklicherweise konsultierte ich auf Anraten einer Öko-Nachbarin einen Allgemeinmediziner, der sich auch mit Naturheilverfahren auskannte. Er versprach mir, auf gar keinen Fall Cortison zu verwenden, und eine Heilung meines Sohnes bis zu seinem ersten Lebensjahr. Er versprach nicht zu viel: Drei Mal am Tag zog ich das kleine Würmchen aus und cremte ihn mit nach Fisch riechender Salbe ein. Dazu bekam er wahnsinnig teure Kapseln mit Nachtkerzen-Samenöl und seine Haut gesundete.

Als unsere Tochter dann in die Schule kam, entdeckten wir Auffälligkeiten in ihrem Verhalten. Auch da folgte eine Reise, angefangen von den Kinderärzten bis zu Untersuchungen im Krankenhaus. Endlose Tests waren die Folge. Die Diagnosen lauteten: Auditive Wahrnehmungsstörung und ADS ohne Hyperaktivität. Sie war also keiner dieser Zappelphilippe, sondern das Träumerchen. Ihre Aufmerksamkeit galt den Mitschülern, oder dem Vögelchen draußen vor dem Fenster. Vom Unterricht in einer Grundschulklasse mit 29 Kindern bekam sie nicht viel mit. Im Laufe des Schulalltages stellte sich auch noch eine ausgeprägte Dyskalkulie, also eine Matheschwäche heraus.

Mit Ergotherapie und Medikamenten sollte unsere Tochter behandelt werden. Die Ergotherapie haben wir dann auch eineinhalb Jahre durchgezogen. Mit den Medikamenten war uns nicht ganz wohl bei der Sache. Der Kinderpsychologe meinte nur zu unserer Zurückhaltung: „Einem Kind, das Diabetes hat, würden Sie doch auch ein Medikament geben oder nicht?“ Dann drängte auch noch die frisch gebackene Grundschullehrerin: so könne es nicht weitergehen. Unsere Tochter würde im Unterricht einer Mitschülerin die Haare flechten, und hätte in der Klasse ein Rad geschlagen. Wir wollten natürlich, dass unsere Tochter den Unterricht verfolgte, und probierten es mit dem vorgeschlagenen Medikament.

Am Anfang waren wir wirklich sehr erstaunt. Wir nannten die Tabletten schon Sprechperlen. Unsere Tochter erzählte viel mehr und beteiligte sich an Gesprächen. Die Wirkung ließ aber im Laufe der nächsten Wochen erheblich nach, und es zeigten sich die ersten negativen Folgen. Unsere Tochter konnte nicht mehr so gut schlafen und hatte keinen Appetit mehr. Wir hatten den Eindruck, als würde sich auch die Persönlichkeit unserer Tochter verändern. Früher fand sie immer schnell Kontakt zu anderen Kindern, war jeden Tag verabredet und lachte viel. Auf einmal zog sie sich zurück und machte einen traurigen Eindruck. Zudem litt sie unter Schlafstörungen und nahm stark ab. Der Arzt begründete dieses mit der Bemerkung: Sie würde eben unter der Einnahme des Medikamentes merken, dass sie „anders“ ist. Zu allem Übel hörten wir noch, dass das Medikament im Alter Parkinson begünstige. Daraufhin setzten wir die Tabletten ab und konsultierten erst mal keine Schulmediziner mehr.

2005 erkrankte mein Vater dann schwer an Lungenkrebs. Die 5-Jahresüberlebensrate liegt dabei unter 10 Prozent. Meine Eltern wollten davon aber nichts hören, deshalb stand ich mit meiner Angst und meinen Sorgen ganz allein da. Das kleinzellige Bronchialkarzinom im fortgeschrittenen Stadium sorgte dafür, dass mein Vater erst arbeitslos und dann auch noch depressiv wurde. Da er Privatpatient war, bekam er leider die beste und teuerste Behandlung. Die Ärzte und das Krankenhaus freuten sich sicherlich, und überwiesen ihn für die Operation, bei der ein Lungenflügel entfernt wurde, nur ungern in eine Lungenfachklinik. Durch die Bestrahlung, die OP und die abschließende Chemotherapie verlängerte sich sein Leiden um ein ganzes Jahr.

Bis 2006 verstärkten sich meine Magenbeschwerden soweit, dass ich mit meiner Hausapotheke nicht mehr weiterwusste und eine Nacht im Krankenhaus verbrachte. Eine Magenspiegelung im August 2006 ergab „lediglich“ eine chronische Magenschleimhautentzündung des Magenausgangs, chronische Oberflächengastritis des Corpus, und eine chronische Ösophagitis.

Helicobacter-Bakterien, die ursächlich für die Beschwerden verantwortlich wären, wurden nicht nachgewiesen. Deshalb hielten die Ärzte wohl auch keine weiteren Maßnahmen oder Behandlungen für nötig. Auf eigene Faust leierte ich dann das Procedere für eine Mutter-Kind-Kur an. Unterstützung bekam ich von dem Allgemein-Mediziner, der schon meinen Sohn als Säugling behandelte, und seine Neurodermitis ohne Cortison in den Griff bekam. Die Kur wurde dann auch prompt bewilligt. Leider verstärkten sich die Symptome dort sogar. Ich bekam MCP Tropfen gegen die Magen-Darm-Beschwerden, jedoch ohne den erwünschten Erfolg. Weitere Maßnahmen waren dort nicht möglich. Man empfahl mir, bei meiner Rückkehr wieder die behandelnden Ärzte zu Hause aufzusuchen.

2007 kam dann endlich jemand darauf, mich zum Gastroenterologen, einem Facharzt für Magen-Darm-Geschichten, zu überweisen. Mittels Ultraschall wurden ein paar kleine Gallensteine sichtbar. Nicht besonders gut, aber nicht ausschlaggebend für meine Beschwerden. Na super, dachte ich mir, genau das, was ich hören wollte.

Die erste Diagnose

Daraufhin wurde ich auf Fructose-Intoleranz getestet, mit überwältigendem „Erfolg“. Zehn Leidgenossen durften mit mir gemeinsam in einem Zimmer eine hoch konzentrierte Fructoselösung trinken. Nach jeweils 15 Minuten wurde in ein kleines handliches Messgerät gepustet.
Dort wurde die Wasserstoffkonzentration in der Aus-Atemluft gemessen. Bis zu 2 Stunden danach kann sich der Ausgangswert von 0-1 auf über 20 erhöhen. Ich durfte nach 60 Minuten nach Hause gehen, weil mein Wert schon auf 85 angestiegen war. Ich bekam eine Info-Mappe mit den Fructosewerten der gängigsten Lebensmittel mit, und sollte mich drei Monate von Dinkelbrot, Reis, Nudeln, Milch, Joghurt, Fisch und Fleisch ernähren, und danach wieder stufenweise einzelne Lebensmittel austesten. Als Leckerchen zwischendurch waren noch Reiswaffeln erlaubt. Zu trinken gab es ausschließlich stilles Wasser und Kräutertee. Hätte ich das schon 20 Jahre eher gewusst, wäre es vielleicht gar nicht so weit gekommen. Dennoch ließ mich die Diagnose ziemlich deprimiert zurück. Kein Zucker, kein Obst, keine Süßigkeiten, kein Kuchen nur noch einige wenige Gemüsesorten. Das sollte mein Leben sein? Ich hielt jedoch eisern durch und stellte meine komplette Ernährung um. Leider besserte sich mein Beschwerdebild nur geringfügig. Ich achtete auf die Inhaltsstoffe jeglicher Produkte: Es kam nichts mehr in den Einkaufswagen, was nicht 100% reines Lebensmittel enthielt. Fertigprodukte, Dosen, Päckchensoßen und auswärts essen, wurden gemieden.
Nach 2 Jahren trieben mich die ständigen Bauchschmerzen wieder zum Gastroenterologen. Der angeordnete Lactosetest war von den Werten her unauffällig, die Beschwerden beim Verzehr gewisser Milchprodukte blieben unverändert. Frischmilch, Butter und Käse vertrug ich ganz gut, aber Joghurt und Quark verursachten bei mir Magenkrämpfe. Also ließ ich auch diese Lebensmittel weg.
Eine neuerliche Magenspiegelung und eine anschließende Darmspiegelung ergab nichts Neues. Die Diagnose Reizmagen und Reizdarm wurde geäußert, aber so nennt man es wohl immer, wenn die Mediziner nichts Konkretes finden. Direkt nach den beiden Untersuchungen drückte man mir noch einen Zettel in die Hand: Histamin-Intoleranz und Eliminationsdiät stand darauf. Was zum Geier war das schon wieder? Hatte ich nicht schon genug Lebensmittel, die ich meiden musste?
Zu den verbotenen Früchten und Süßigkeiten sowie einigen Gemüsesorten kam eine lange Reihe weiterer Lebensmittel hinzu. Der Verzicht auf Tomaten, Spinat und Auberginen wäre ja noch ganz ok gewesen. Aber sämtliche geräucherte, marinierte Wurst- und Fleischprodukte, Thunfisch, Alkohol und alle Hefeprodukte waren schon eine weitere deutliche Einschränkung. Man versuche mal Brötchen oder Brot ohne Hefe zu finden. Bei Brötchen geht da gar nichts. Und Brot muss man im nächsten Naturkostladen in 20 km Entfernung auf Vorrat kaufen und einfrieren. Meine ersten eigenen Backversuche mit Weinsteinbackpulver und Sauerteig waren nicht so wirklich lecker.

Bei Alkohol hatte ich in der Vergangenheit schon mal so einen leichten Verdacht. Wenn ich an Silvester oder auf Geburtstagen mal ein Glas Sekt getrunken hatte, bekam ich ziemlich schnell Kopfschmerzen. Nein, nicht nach einer ganzen Flasche, schon bei einem ganz normalen Gläschen. Ich schob das immer auf meine sonstige Abstinenz, da Alkohol bei Fructoseintoleranz ja auch schon verboten war. Besonders deutlich wurde es dann bei Zartbitterschokolade. Normale Schokolade musste ich mir ja verkneifen. Wenn ich mal den Heißhunger auf Süßes nicht mehr unterdrücken konnte, gönnte ich mir ein kleines Stück Zartbitterschokolade. Auch danach plagten mich dann Kopfschmerzen. Ich hielt also die strenge Diät

 

Die Symptomatik des Reizdarm-Syndroms bzw. des Reizmagens kann auch bei einigen rein organischen Leiden auftreten. Betroffene sollten daher in jedem Falle zunächst ihren Hausarzt oder einen Facharzt (Internisten) aufsuchen, um eine mögliche organische Ursache vor Therapiebeginn auszuschließen.

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